Der Schauspieler Matthias Matschke haucht mit Leichtigkeit und ironischem Witz den Figuren Leben ein, während der Musiker Stefan Weinzierl eine schaurig-schöne Klangkulisse erschafft. Egal, ob man an Übernatürliches glaubt oder nicht – Oscar Wildes Persiflage auf den Viktorianischen Zeitgeist und den beginnenden Kapitalismus in der Neuen Welt ist humorvoll und berührend zugleich.
Das Hörbuch gibt es ab Dezember 2026 als Download und im Streaming unter anderem bei:
Oscar Wildes erstes erzählerisches Werk Das Gespenst von Canterville beginnt ganz in der Tradition romantischer Schauerromane: Eine gut situierte amerikanische Familie erwirbt einen englischen Landsitz samt pflichtbewusst spukendem Gespenst. Doch Wilde dreht kurzerhand die Rollen um: Die neuen Eigentümer Cantervilles zeigen keinerlei Angst vor dem Geist, vielmehr torpedieren sie seine Spukversuche so lange, bis das Gespenst resigniert und beginnt, sich vor der Familie zu fürchten.
schaurig-schöne Konzertlesung eines unterhaltsamen Klassikers der Weltliteratur
Spieldauer: etwa 90 Minuten
erscheint im Dezember 2026
Matthias Matschke, geboren 1968, studierte Schauspiel an der Hochschule der Künste in Berlin. Als vielseitiger und gefragter Schauspieler überzeugt er mit seiner besonderen Leichtigkeit im Wechsel zwischen komödiantischen und dramatischen Rollen. Aktuell ist er in der Comedyserie Sketch History zu sehen. International machte er in Wes Andersons The Grand Budapest Hotel auf sich aufmerksam. 2020 erhielt er den Deutschen Hörbuchpreis.

Die Musik von Stefan Weinzierl passt in keine Schublade - genauso wenig wie sein Instrumentarium. Ob mit großem Orchesterschlagwerk oder kleinen Effektinstrumenten – mit dem einzigartigen Klangspektrum seiner facettenreichen Schlaginstrumente entwickelt der Schlagzeuger und Multi-Perkussionist Hörwelten für energiegeladene Bühnenproduktionen und schlägt dabei gern den Bogen zu Literatur oder Schauspiel. In seinen Produktionen arbeitet er mit Deutschlands erster Schauspielgarde zusammen, unter anderem mit Andreas Pietschmann, Devid Striesow, Dietmar Bär und Christine Urspruch zusammen.
