Eva Rottmann

Fucking fucking schön

gesprochen von der Autorin

Das erste Mal – in 10 kurzen Geschichten

 

Geschlechtsverkehr, Koitus, vögeln, flachlegen, Liebe machen, miteinander schlafen, ... How the fuck können all diese Wörter ein und die selbe Sache beschreiben???

 

Das Hörbuch gibt es ab Sommer 2026 als Download und im Streaming.

Zum Inhalt

Wörter für Sex gibt es in drei Kategorien.

 

In der ersten Kategorie sind die Wörter, die im Biologiebuch stehen und die Erwachsene benutzen, wenn sie mit Kindern darüber reden. So Wörter wie ›Geschlechtsverkehr‹ und ›Koitus‹ zum Beispiel. Wo du denkst: Das ist definiftiv keine Sache, die Spaß macht.

 

In der zweiten Kategorie sind Wörter wie bumsen, ficken, vögeln, poppen, schrauben, rammeln, knallen, nageln, pimpern, flachlegen und so weiter. Wörter, die nach Baumarkt klingen und nach Schweiß. Auf jeden Fall nach etwas, bei dem du die Zähne zusammenbeißen musst, um durchzuhalten.

 

In der dritten Kategorie sind die weichen Wörter, die Kuschelwörter, die alles ganz rosa und harmlos machen. Sowas wie: Liebe machen. Die Nacht zusammen verbringen. Miteinander schlafen.

  • Jugendhörbuch ab 14 Jahre
  • Spieldauer: etwa 5 Stunden
  • erscheint im Sommer 2026
  • als Download und im Streaming (EAN 9783868476866)
  • Buchvorlage: © 2024 Jacoby & Stuart

Stimmen zum Buch

»Authentisch und subtil, doch mit einem klaren Konzept werden in Fucking fucking schön Sexualität in all ihren Formen und die damit verbundenen Gefühle, Grenzen und Normen thematisiert. Dabei gelingt es der Autorin ausgezeichnet, die Balance zwischen literarischer Qualität, Relevanz und Zugänglichkeit für die Zielgruppe zu halten. Ein Buch, das man allen Jugendlichen in die Hände legen möchte.«

Aus der Jurybegründung des Schweizer Kinder- und Jugendliteraturpreises

 

»Rottmann hat hier ein so, so wichtiges Buch geschaffen, welches zeigt, dass nicht nur alles perfekt sein muss, wenn es um Sex geht und dass wirklich jeder anders darüber denkt und fühlt. Meiner Meinung nach ein Muss für alle, die anfangen, sich für dieses Thema zu interessieren.«

S. Schmidt, Buchhandlung Osiander

 

»Die Prosa und Gedanken zwischen den einzelnen Geschichten regen zum Nachdenken an. Positiv an dem Buch sind die queeren Geschichten, und dass man oft nicht weiß, welches Geschlecht der*die Erzählende hat. Das Buch ist im eigentlichen Sinne kein Aufklärungsbuch und präsentiert sich als eine Sammlung von Mut machenden Geschichten.«

Nadine Krüger, ekz

 

»Die in Zürich lebende deutsche Autorin schreibt keinen Ratgeber. Doch wie sie verwirrende Gefühle und Alltag verbindet und vor allem Unsicherheit und Verletzlichkeit im ruppigen Reden fassbar macht, das ist hohe Kunst (und Überlebenshilfe). Immer zur Sache, frech und sensibel. Das volle Leben.«

Hans ten Doornkaat, NZZ

 

»Eine überaus bunte Palette, die die verschiedensten Gesichter und Spielarten der körperlichen Liebe und der dazugehörenden Gefühle zeigt. Das Fazit des offenherzigen Buches, das sich kein Blatt vor den Mund nimmt: Lieben will gelernt und geübt sein und jeder soll das finden und tun, was ihm bzw. ihr am ehesten entspricht. Ein kurzweiliges Lesebuch und dabei gleichsam ein (hoffentlich) wegweisender Kompass für suchende und entdeckende junge Menschen.«

Karoline Pilcz, Buchkultur

 

»Eva Rottmann hat einen eigenen Stil gefunden, um über die Geschichten mit schriftstellerischer Feinfühligkeit wichtige Themen aufzugreifen, die helfen, den eigenen Körper, den der Partnerin oder des Partners zu entdecken und zu verstehen, Scham und Unsicherheit zu überwinden und zu begreifen, dass das erste Mal in unterschiedlichen Varianten daherkommen kann.«

Petra Folger-Schwab, Echo-Main, Wertheimer Zeitung

 

»Erhellend, klug und raffiniert geschrieben. Müssen Heranwachsende haben.«

Leselotse im Dezember, Börsenblatt

 

»Eva Rottmann hat mit ihrem Erzählband ein literarisches Aufklärungsbuch geschaffen, einen Ratgeber, der keine Ratschläge gibt, sondern anrührend, verstörend und herzzerreißend von Sex erzählt.«

Katrin Hörnlein, DIE ZEIT

 

»In zugänglicher Sprache unaufdringlich erzählt, ermutigt Fucking, fucking schön dazu, weniger daran zu denken, was erwartet wird oder wie man wirkt.«

Eva-Christina Meyer, taz

 

 

»Ein Buch wie Fucking Fucking Schön gab es bisher nicht. Es ist kein Aufklärungsbuch, sondern ein literarisches Werk, bei dem sich alles um Sex dreht.«

Martina Läubli, NZZ am Sonntag

 

Die Autorin und Sprecherin

Foto: Annick Ramp
Foto: Annick Ramp

Eva Rottmann wurde 1983 in Wertheim geboren und lebt mit ihren Kindern in Zürich. Sie schreibt Theaterstücke und Prosa, entwickelt eigene Performance- und Theaterprojekte, arbeitet als Literaturvermittlerin in Schulklassen und als Lehrbeauftragte an der Zürcher Hochschule der Künste. Für ihre Arbeit als Autorin wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kranichsteiner Kinder- und Jugendliteraturstipendium, dem KIMI-Siegel, dem Luchs des Monats und zuletzt mit dem Deutschen Kinder- und Jugendliteraturpreis für Kurz vor dem Rand und dem Schweizer Kinder- und Jugendliteraturpreis für Fucking fucking schön. Für ihr Debut als Sprecherin ihres eigenen Jugendromans Kurz vor dem Rand ist sie als beste Interpretin für den Deutschen Hörbuchpreis 2026 nominiert.

Mehr junge Hörbücher