Ulrich Becher

Das Herz des Hais

gelesen von Bodo Primus

„Wie gemalt sind die Formulierungen Bechers. Sie bleiben im Gedächtnis haften wie Farbe auf der Leinwand.“

Das Herz des Hais ist eine großartige Liebesgeschichte, allemal gültig bleibt Peter Härtlings Votum: „Eine Erzählung wie die vom Haiherzen ist ein Geschenk.“ 

 

Das Hörbuch auf CD (bei Amazon und im lokalen Buchhandel) als Download und im Streaming unter anderem bei:


Zum Inhalt

Der Kampf der schönen Malerin Lulubé – die für wilde Fasnachtsbräuche, Stierkampf und vulkanische Inseln schwärmt – mit ihrem sanften, allzu vernünftigen Gatten Kerubin ist eine tragikomische Liebes- und Ehegeschichte, wie wir in der deutschsprachigen Literatur wenige haben. Hier wird von Lulubé erzählt, die während ihres Urlaubs auf einer südlichen Insel einem „Wilden Mann“ und auch einem Menschenhai begegnet, mit deren Hilfe ein frühes Trauma überwindet und schließlich ihren Weg findet und geht und dem Gatten schreibt: „Wenn einmal die Bogensehne meiner Leidenschaftlichkeit schlaffer hängen sollte, bin ich bereits gestorben. Ich ziehe aus, den wilden Mann zu suchen, der Deine Herzensgüte im Kopf hat und dazu das Herz eines Hais.“

 

  • Spieldauer: 4 Stunden 5 Minuten
  • veröffentlicht am 23. September 2022
  • als Download und im Streaming (EAN: 9783868479898)
  • oder auf einer mp3-CD (ISBN: 978-3-86847-988-1, Preis [UVP]: 4,90 €)
  • Copyright Roman © by Schöffling & Co., Frankfurt am Main
  • Eine Produktion des Saarländischen Rundfunks, 2022

Stimmen zum (Hör)Buch

„Der Schauspieler und Sprecher Bodo Primus schlüpft mühelos in die Rollen des sanften Angelus, der gern Abstraktes in pastelligen Farben malt, der abenteuerlustigen Lulubé mit ihrem Interesse für Zwitterwesen aus Tier und Mensch und dem wilden Mann – einem Engländer, der einen Anzug wie aus Bimsstein trägt und mit der Landschaft zu  verschmelzen scheint. Primus lässt die ein wenig schrägen Figuren lebendig werden, versorgt die dialogreichen Gespräche im Hörbuch aber auch mit leisen Tönen und feiner Ironie.“

 

Prädikat "Grandios" im BÜCHERmagazin, 1.2023

„Ulrich Becher (...) ist ein unterschätzter Autor, der jede Wiederentdeckung lohnt. (...) Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte.“

Morgenpost Sachsen

 

„Wie gemalt sind die Formulierungen Bechers. Sie bleiben im Gedächtnis haften wie Farbe auf der Leinwand.“

OÖ Nachrichten „Bücherregal

 

„Ein großer Autor, den es zu entdecken gilt. Wann, wenn nicht jetzt?“

Brigitte

 

„Eine Geschichte, die mit allen Mitteln der Ironie, des Pathos und der gelehrten Lässigkeit zeigt, was die Sprache kann: Empfindungen wecken oder erzeugen, die es ohne sie nicht gäbe.“

Elke Schmitter, Der SPIEGEL

Der Autor: Ulrich Becher

Ulrich Becher, geboren 1910 in Berlin, studierte Jura und war der einzige Meisterschüler von George Grosz. 1932 erschien sein Debüt Männer machen Fehler, das 1933 von den Nationalsozialisten als sogenannte entartete Literatur verbrannt wurde. Becher verließ Deutschland, lebte in verschiedenen europäischen Städten und floh 1941 nach Brasilien. Er übersiedelte 1944 nach New York und kehrte 1948 nach Europa zurück, zunächst nach Wien, 1954 nach Basel, wo er 1990 starb.

Der Sprecher: Bodo Primus

Bodo Primus wurde 1938 in Berlin geboren. Er studierte Schauspiel an der Folkwanghochschule in Essen. Feste Engagements folgten in Münster, Essen, Krefeld, Gelsenkirchen, am Düsseldorfer Schauspielhaus unter Karl-Heinz Stroux und an den Städtischen Bühnen Köln.

 

Seit 1962 kamen Hörfunk- und Fernsehtätigkeit hinzu: Hörspiel, Rezitation, Feature, Literatur, Liveauftritte, Fernsehspiele und Dokumentationen sowie Aufgaben als Synchronsprecher für Spielfilme. Seit 1970 arbeitet Bodo Primus als freier Schauspieler.


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