Ulrich Becher: Das Herz des Hais

»Wie gemalt sind die Formulierungen Bechers. Sie bleiben im Gedächtnis haften wie Farbe auf der Leinwand.«

gelesen von Bodo Primus

 

Der Kampf der schönen Malerin Lulubé – die für wilde Fasnachtsbräuche, Stierkampf und vulkanische Inseln schwärmt – mit ihrem sanften, allzu vernünftigen Gatten Kerubin ist eine tragikomische Liebes- und Ehegeschichte, wie wir in der deutschsprachigen Literatur wenige haben. Hier wird von Lulubé erzählt, die während ihres Urlaubs auf einer südlichen Insel einem ›Wilden Mann‹ und auch einem Menschenhai begegnet, mit deren Hilfe ein frühes Trauma überwindet und schließlich ihren Weg findet und geht und dem Gatten schreibt: »Wenn einmal die Bogensehne meiner Leidenschaftlichkeit schlaffer hängen sollte, bin ich bereits gestorben. Ich ziehe aus, den wilden Mann zu suchen, der Deine Herzensgüte im Kopf hat und dazu das Herz eines Hais.«

 

Das Herz des Hais ist eine der großartigsten Liebesgeschichten, allemal gültig bleibt Peter Härtlings Votum: »Eine Erzählung wie die vom Haiherzen ist ein Geschenk.« 


1 mp3-CD | Spieldauer: 4:05 h | ISBN 978-3-86847-988-1 | Preis (UVP): 15,00 € | ET: Mai 2022

Auch als Download (ISBN 978-3-86847-989-8) erhältlich und im Streaming bei BookBeat, Spotify, Apple & Co.

 Copyright Roman © by Schöffling & Co., Frankfurt am Main

Eine Produktion des Saarländischen Rundfunks, 2022


CD beim Verlag bestellen

Demnächst.

jetzt beim Verlag downloaden

  • mp3 in bester Soundqualität
  • ohne Anmeldung, ohne Abo etc.
  • ohne Kopierschutz


Pressestimmen zum Buch

»Ulrich Becher (...) ist ein unterschätzter Autor, der jede Wiederentdeckung lohnt. (...) Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte.« Morgenpost Sachsen

 

»Wie gemalt sind die Formulierungen Bechers. Sie bleiben im Gedächtnis haften wie Farbe auf der Leinwand.«

OÖ Nachrichten »Bücherregal«

 

»Ein großer Autor, den es zu entdecken gilt. Wann, wenn nicht jetzt?« Brigitte

 

»Eine Geschichte, die mit allen Mitteln der Ironie, des Pathos und der gelehrten Lässigkeit zeigt, was die Sprache kann: Empfindungen wecken oder erzeugen, die es ohne sie nicht gäbe.« Elke Schmitter, Der SPIEGEL


Ulrich Becher

Ulrich Becher, geboren 1910 in Berlin, studierte Jura und war der einzige Meisterschüler von George Grosz. 1932 erschien sein Debüt Männer machen Fehler, das 1933 von den Nationalsozialisten als sogenannte entartete Literatur verbrannt wurde. Becher verließ Deutschland, lebte in verschiedenen europäischen Städten und floh 1941 nach Brasilien. Er übersiedelte 1944 nach New York und kehrte 1948 nach Europa zurück, zunächst nach Wien, 1954 nach Basel, wo er 1990 starb.

 

Biografie von Ulrich Becher bei Wikipedia


Bodo Primus

Bodo Primus wurde 1938 in Berlin geboren. Er besuchte das Gymnasium Petrinum in Recklinghausen und studierte Schauspiel an der Folkwanghochschule in Essen. Feste Engagements folgten in Münster, Essen, Krefeld, Gelsenkirchen, am Düsseldorfer Schauspielhaus unter Karl-Heinz Stroux und an den Städtischen Bühnen Köln.

 

Seit 1962 kamen Hörfunk- und Fernsehtätigkeit hinzu: Hörspiel, Rezitation, Feature, Literatur, Liveauftritte, Fernsehspiele und Dokumentationen sowie Aufgaben als Synchronsprecher für Spielfilme. Seit 1970 arbeitet Bodo Primus als freier Schauspieler.

 

Seine vermutlich bekannteste Hörspielrolle ist der Detektiv Jonas in der Hörspielreihe Der letzte Detektiv des Bayerischen Rundfunks, die mit Joachim Wichmann und Peer Augustinski als Taschencomputer Sam in 42 Folgen Kultstatus erlangt hat. 

 

Des Weiteren war Bodo Primus an zahlreichen Hörbuchprojekten beteiligt. Häufig ist seine Stimme in Hörfunk und Fernsehen des WDR zu hören.

 

Bodo Primus lebt seit den 1970er-Jahren in Solingen-Ohligs

 

Biografie von Bodo Primus bei Wikipedia